Die Ausgangslage:

Die Aufmerksamkeit der Zielgruppe dort zu gewinnen, wo sie sich in der Freizeit aufhält und dort mit Inhalten zu überzeugen, die Interesse bei der Zielgruppe wecken, ist komplex für Unternehmen.

Die DZ Bank ist durch ihr B2B-Geschäft nur wenigen näher bekannt, Tochtergesellschaften wie die Volks- und Raiffeisenbanken stehen da schon mehr im Blickfeld. Zudem sieht sich das Finanzunternehmen auch mit einem festgefahrenen Bild konfrontiert, welches mit dem Berufsbild der Branche unmittelbar verbunden wird. Die DZ Bank sucht nach Lösungen, um trotz dieser Herausforderungen in neuen Umfeldern IT- und Finanzfachkräfte für sich zu gewinnen und das Bild der Arbeitgebermarke erlebbar zu machen.

Die Lösung:

In Kanälen präsent sein, wo die DZ Bank nicht erwartet wird und mit Inhalten überzeugen, die überraschen und dabei das vorherrschende Bild positiv widerlegen.

Die E-Sport-Branche erfreut sich stark wachsender Beliebtheit. Viele Marken, die das Umfeld der interessanten Zielgruppe zwischen 16-36 Jahren kontextorientiert auf Twitch und anderen Kanälen bespielt haben, konnten ihr Image und auch das eigene Geschäft in der Zielgruppe deutlich ausbauen. Zudem überzeugt E-Sport als Zuschauendensport durch eine hohe Watchtime und Reichweite.

Die Umsetzung:

Die DZ Bank hat sich mit einem eigenen E-Sport-Team der ‚Die Werksliga‘ angeschlossen, der ersten kontinuierlichen E-Sport- & Gaming-Liga für Arbeitgeber:innen in D-A-CH.

Die Werksliga ist über ein Zusammenspiel von Influencer:innen und Creator:innen an den Ligen-Spieltagen und Sonderevents wie Firmen-Cups das ganze Jahr über regelmäßig auf Twitch live und bespielt auch die wesentlichen Social-Media-Kanäle mit zielgruppenspezifischem Content. Mitarbeitende werden als aktiv spielendes Team zu authentischen Markenbotschafter:innen und ermöglichen neuartige Einblicke in ein Arbeitsumfeld.

Durch regelmäßige Trainings- und Spielsessions sowie den zugehörigen Discord-Channel findet zudem eine bereichsübergreifende Vernetzung im Unternehmen sowie auch über Unternehmensgrenzen hinweg zu den anderen Teams statt. Die zwei großen Saison-Finals im Jahr vor Publikum auf der großen Bühne werden zudem zu einem Firmenhighlight.

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Das Ergebnis:

Über die Kanäle der Werksliga und ihrer Partner (Influencer:innen & Creator:innen) erreichen die Unternehmen kumuliert >3,2 Mio Follower in einer Kernzielgruppe zwischen 18-44 Jahren, davon sind 33,4% Berufseinsteiger:innen und 34,6% berufserfahren. Die Unternehmen haben in den ersten 3 Saisons Mitarbeitende für unterschiedliche Fachbereiche über die Werksliga eingestellt, von Junior- Seniorposition. Im Schnitt jede 4. bewerbende Person kannte die Werksliga. 

Neben der internen neu gebildeten Netzwerke in der DZ Bank durch standortunabhängigen ‚remote Betriebssport’, das Team der DZ Bank hat einen Altersdurchschnitt von 36 Jahren und es spielen vom Junior bis zum Manager Spieler:innen mit.

Neben Einstellungen wurden bei der DZ Bank neben den Social Media Reichweite auch viele mediale Erfolge gefeiert: Ein doppelseitiges Foto des Monats in der Fachzeitschrift GamesMarkt, Berichte in der Süddeutschen Zeitung, der Fachzeitschrift Personalwirtschaft & Co sowie zahlreiche Teilnahmen auf Panels zu Innovationsthemen.

Bank & E-Sport passt auf jeden Fall zusammen. Wir ziehen unheimlich viele Elemente aus der Werksliga, kombinieren Gaming & Recruiting, können mit dem Thema nach außen gehen & uns in der Games-Branche als Arbeitgeber positionieren, auf uns aufmerksam machen. Wir sind zwar eine genossenschaftliche Bank, jedoch haben wir echt tolle Leute, die gerne arbeiten und gerne zocken - warum sollen wir das nicht auch nach außen tragen?
Melanie Steinmetz
Personalerin bei der DZ Bank
„Also ich kann ganz klar sagen, dass ich öfter auf die Werksliga angesprochen werde. Ich führe sehr viele Bewerbungsgespräche, vor allem mit Bewerbern für ein Traineeprogramm in der IT. Und da habe ich schon das Gefühl, dass jeder Dritte aktiv uns darauf anspricht, ihr seid doch in der Werksliga aktiv - ihr habt doch da gewonnen! Das ist schon eine Veränderung, die ich feststelle“
Katja Haag
Nachwuchskräftereferentin
Offizieller Partner: